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Upgrade Supervision

Nach dem Besuch dieses Upgrades ist man – als bereits tätiger Diplom Lebens- und Sozialberater – ausbildungsberechtigt im Bereich Supervision. Die Lebensberater-Verordnung schreibt hier ein Upgrade in Höhe von zusätzlich 100 Stunden Supervision vor.

Was ist Supervision?

 

Supervision (lat. für Beobachtung) ist eine Form der Beratung, die einzelne Teams, Gruppen und Organisationen bei der Reflexion und Verbesserung ihres personalen, beruflichen oder ehrenamtlichen Handelns begleitet. Fokus ist je nach Zielvereinbarung die Arbeitspraxis, die Rollen- und Beziehungsdynamik zwischen Supervisand und Klient, die Zusammenarbeit im Team bzw. in der Organisation des Supervisanden usw..

Um als Lebens- und SozialberaterIn selbständig Supervision etwa für in Ausbildung befindliche künftige KollegInnen durchführen zu können, ist der Nachweis von mindestens 100 Stunden zusätzlicher Qualifikation gefordert (BGBL. II, 112. Verordnung vom 14.3.2006, Änderung der Lebens- und Sozialberater-Verordnung).
Supervision für LSB bietet genau diese Fortbildungsmöglichkeit an.

Je nach Zielvereinbarung liegt der Fokus auf:

  • Methodenkompetenz,
  • Werte und Normen,
  • Persönlichkeitsmerkmale,
  • Gefühle,
  • Gedanken und Verhalten,
  • persönliche Entwicklung,
  • Spiritualität,
  • Ziele und Strategien,
  • Beziehung zwischen Supervisand und Klient,
  • Zusammenarbeit im Team bzw. in der Organisation,
  • Schnittstellen und Synergien,
  • Rollenerwartungen und Rollenverhalten,
  • Diagnose von Klienten (Fallsupervision),
  • Aufbau- und Ablauforganisation,
  • Macht und Verantwortung,
  • Entscheidungsprozesse,
  • Information und Dokumentation,
  • Qualitätsmanagement, (Sozial-)Politik,
  • Rolle von Berufsanfängern,
  • Einführung und Integration neuer Mitarbeiter,
  • Führung,
  • Nachbarschaftliche Beziehungen,
  • Beziehungen zu Interessengruppen,
  • Zusammenarbeit mit dem Träger.
  • Nicht zuletzt ist die Beziehung zwischen Supervisor und Supervisand(en) existentiell und auch oft modellhaft Thema.

Fokus und Inhalt sind eng mit dem Setting verknüpft:
In der Einzelsupervision und der Gruppensupervision stehen eher persönliches Verhalten und die zugrundeliegenden Werte, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle im Vordergrund. Jeder Teilnehmende erhält abwechselnd Raum, sich einzubringen und für sich zu lernen.

Fallsupervision findet ebenfalls oft in der Gruppe statt. Die Gruppe dient jeweils als Spiegel und als Sparringpartner.

Die Teamsupervision befasst sich eher mit dem Miteinander, der Zusammenarbeit, gemeinsamen Zielen, Prozessen, Strukturen und Kultur. Ziel ist ein gemeinsames Lernen, Synergie und Lösungen. Persönliche Themen werden nur soweit behandelt, als sie den gemeinsamen Prozess in besonderem Maße hindern oder fördern.

Ausbildungssupervision (Lehrsupervision) ist ein Zwitter: In ihr reflektieren Berufsanfänger ihre individuellen Praxissituationen und die Zusammenarbeit in der Ausbildungsgruppe und als solche die Rolle in der Organisation.

 

Diplomausbildung Supervision

Nach dem Besuch dieses Upgrades ist man – als bereits tätiger Diplom Lebens- und Sozialberater – ausbildungsberechtigt im Bereich Supervision. Die Lebensberater-Verordnung schreibt hier ein Upgrade in Höhe von zusätzlich 100 Stunden Supervision vor.

Kosten für den Besuch des Upgrades: € 2.400,00 inkl. USt.